Start / Vor dem Spiel / Union gegen Leipzig: Wann wird aus Kontrolle endlich Wirkung?

Union gegen Leipzig: Wann wird aus Kontrolle endlich Wirkung?

Vor dem Spiel

Union gegen Leipzig: Wann wird aus Kontrolle endlich Wirkung?

Union sucht gegen Leipzig den Schritt von Ballkontrolle zu echter Wirkung. Die Vorschau verbindet die letzten Schlosserinnen-Analysen mit Form, Spieldaten und den wichtigsten Infos für Fans.

IMG 1712 scaled

Analyse

Die Ausgangslage

Vor dem Duell mit Leipzig ist die Ausgangslage klarer, als es ein einzelnes Ergebnis erzählen könnte: Union steht bei 0 Punkte aus 4 Spielen, 1:9 Tore. Die jüngste Schlosserinnen-Analyse „Vier Stück von Bayern. Na und?“ hat dabei bereits den roten Faden benannt: Es fehlt weniger an längeren Ballbesitzphasen als an der Wirkung, die daraus im letzten Drittel entsteht. Genau daran wird sich auch dieser Spieltag messen lassen.

Die internen Spielcenter-Daten schärfen dieses Bild. Union kommt bislang auf 63 Prozent Ballbesitz im Schnitt, 10,0 Abschlüsse pro Spiel, 1,04 xG im Mittel. Dem stehen bislang nur 1 eigene Treffer gegenüber. Das erklärt nicht jede Niederlage, zeigt aber, warum die Diskussion über Effizienz, Strafraumbesetzung und den letzten Pass wichtiger ist als eine reine Debatte über Ballbesitz.

Leipzig kommt mit 4 Punkte aus 4 Spielen und 3:6 Tore nach Köpenick. Zuletzt gab es einem Sieg – 2:1 gegen Nürnberg. Das ist keine Bilanz, die den Gegner unangreifbar wirken lässt, aber sie zeigt, dass Union auf eine Mannschaft trifft, die ihre ersten Punkte bereits geholt hat und deshalb nicht unter demselben unmittelbaren Ergebnisdruck steht.

Für Union geht es deshalb nicht darum, den bisherigen Fußball komplett neu zu erfinden. Entscheidend ist, ob aus den vorhandenen Spielanteilen häufiger Situationen entstehen, in denen mehrere Spielerinnen gleichzeitig in Abschlussnähe kommen und zweite Bälle sofort wieder Druck erzeugen. Die Zahlen liefern also keinen Grund für Aktionismus – wohl aber einen ziemlich klaren Auftrag.

Der Vorbericht führt genau diese Linien zusammen: Unions bisherige Muster, Leipzigs aktuelle Form und die Frage, welche kleinen Veränderungen aus ordentlichen Phasen endlich Punkte machen können. Im Mittelpunkt stehen deshalb nicht abstrakte Schlagworte, sondern drei konkrete Dinge: mehr Präsenz in der Box, sauberere Entscheidungen rund um den Strafraum und die Fähigkeit, gute Spielphasen auch auf der Anzeigetafel sichtbar zu machen.

Form & Zahlen

Die Lage vor dem Spiel

69024e93 4da2 4b10 bc9c
1. FC Union BerlinGoogle Pixel Frauen-Bundesliga
NNNN
Platz
13
Punkte
0
Spiele
4
Tore
1:9
Bilanz
0-0-4
Torverhältnis
-8
efe16072 cfae 45e7 b354 5e9eb813b92b?ts=0&s=SwrQMjdVuXjseemttOfIsT
RB LeipzigAktuelle Form
NNUS
Platz
10
Punkte
4
Spiele
4
Tore
3:6
Bilanz
1-1-2
Torverhältnis
-3

Form- und Wettbewerbsdaten: DFB Datencenter · interne Leistungswerte: Schlosserinnen-Spielcenter.

Drei Fragen für den Spieltag

Darauf kommt es an

1

Aus Kontrolle muss Wirkung werden

Union hat bislang häufig genug Ballbesitz, ohne daraus entsprechend viele Tore zu machen. Gegen Leipzig zählt deshalb vor allem, ob aus längeren Phasen mit Ball mehr klare Abschlüsse und mehr Präsenz im Strafraum entstehen.

2

Leipzig kommt mit ersten Erfolgserlebnissen

Leipzig steht bei 4 Punkten und 3:6 Toren. Union trifft also auf einen Gegner, der bereits gezeigt hat, dass er enge Spiele in Punkte umwandeln kann.

3

Mehr aus den Abschlüssen machen

Mit durchschnittlich 10,0 Abschlüssen pro Spiel kommt Union in genügend Situationen. Der Hebel liegt darin, die Qualität dieser Abschlüsse zu erhöhen und zweite Aktionen konsequenter nachzuspielen.

Mehr zum Match

Alles zum Spiel

Weiterlesen, mitfiebern, mitreden – hier geht’s zu allen Inhalten rund um die Partie.
b812a514ba2b499f9d0e97a2d4ad4d24